MARMOR (v. griech.: mármaros gebrochenes Gestein) ist ein metamorphes Gestein. Bezeichnung, die im Allgemeinen für die Definition von kompakten Kalkgesteinen und nicht kalkhaltigen, leicht verarbeitbaren Gesteinen benutzt wird. Dank der Wirkung der Metamorphose kristallisiert dieses Kalkgestein aus und erhielt mit der Zeit ein mehr oder weniger feinkörniges, kristallines Gefüge. Die Marmore werden als monochrom definiert, wenn ihre Färbung gleichmäßig ist. Polychromer Marmor weist hingegen Äderungen und Einsprengsel auf. Die unterschiedliche Herkunft und die unterschiedliche Verteilung der Nebenbestandteile, wie Quarz, Graphit und Pyrit verleihen dem Marmor verschiedene Farben, die von Rot bis Gelb und von Grau bis Grün reichen, während die Anordnung dieser Mineralien um die Äderungen ornamentale Motive schaffen. Der Marmor wird zwar für Bodenbeläge, Wandverkleidungen sowie für Verzierungen eingesetzt, hat aber keine hohe Witterungsbeständigkeit. Der Marmor verfügt über eine Druckfestigkeit zwischen 900 bis 1200 kg/cm und hat ein spezifisches Gewicht zwischen 2400 und 2700 kg/m. Der Marmorabbau erfolgt im Allgemeinen im Tagebau mittels eines umlaufenden Stahlseils, mit dem große Blöcke herausgeschnitten werden können. Diese Blöcke werden dann auf einem Geröllbett entlang gleiten gelassen und so zur Sägerei transportiert. Hier werden sie dann mit durch Wasser- und Quarzsand genässten Messern je nach Farbe, der Lagerstätte und den Fehlern in Platten geschnitten. Zum Polieren werden Carborundum-Scheiben benutzt, während das Glanzpolieren mittels feinkörnigeren Schleifpulvern erfolgt und an der Schleifscheibe ein feuchtes Filzvlies angebracht wird.
Metamorphe Gesteine sehen häufig geschiefert, getäfelt oder gebändert aus. Die Korngrößen variieren von sehr fein bis grobkörnig. Manche Metamorphe Gesteine sehen aber auch wie Vertreter anderer Gesteinsarten aus. Marmor ist ein aus Kalkstein entstandenes metamorphes Gestein. Marmorsorten sind meist heller als Kalksteine und haben eine glitzernde Bruchstelle. Sie erkennen Marmor durch die meist hellen Grundfarben und die dunklen, häufig schwarze, Äderung, die mehr oder wenig stark ausgeprägt ist. Marmor sind technisch vergleichbar mit Kalksteinen. Dieses gilt auch für Limitierung in der Anwendung : Sie sind nicht für stark frequentierte Flächen geeignet, nicht frostsicher, es sollten schnellabbindende Verlegesysteme und bei hellen Sorten eine rückseitige Marmor-Dichtschlämme verwendet werden.Dolomitmarmor ist aus Dolomitstein entstandenes metamorphes Gestein. Der Unterschied zwischen Dolomitmarmor und Marmor ist schwer zu erkennen. Sie sollten diese Steine, obwohl technisch etwas höherwertiger als Marmor, wie Marmorsorten behandeln, verlegen und Pflegen.
Metamorphe Gesteine entstehen durch Umwandlung von anderen Gesteinsarten infolge hoher Temperaturen und Drucke.deutlich wird. Dieses ist ein Kalkstein und kein Marmor. Sie sind technisch mit diesen jedoch vergleichbar und es gelten die gleichen Regeln was die Pflege und die Verlegung angeht. Dieses gilt auch für Limitierung in der Anwendung : Sie sind nicht für stark frequentierte Flächen geeignet, nicht frostsicher, es sollten schnellabbindende Verlegesysteme und bei hellen Sorten eine rückseitige Marmor-Dichtschlämme verwendet werden. Durch die Betrachtung der Bruchkanten können Sie Kalksteine und Marmorsorten unterscheiden. Marmorsorten glitzern leicht, Kalksteine sind stumpf. entstehen durch Ablagerung von Gesteinsresten.